Nicht nur wegen des Papiers: Die gut zugeschnittene Bauleistungsversicherung öffnet den Zugang zu Ausschreibungen, beruhigt die Bank und schützt im Schadenfall das Geld des Unternehmens. Die Argumente – sachlich, ohne Prämienzahlen.
Immer mehr Ausschreibungen verlangen eine Versicherungsbestätigung. Mit einer gut vorbereiteten Deckung ist die Bestätigung kein Last-Minute-Kraftakt, sondern ein Routineschritt – bei der konkreten Anforderung ist immer die Ausschreibung maßgeblich.
Das entstehende Bauwerk ist in der Regel der größte exponierte Vermögenswert des Unternehmens. Eine gut zugeschnittene CAR/EAR-Deckung bedeutet: Ein Sturm, ein Brand oder ein Diebstahl schreibt die Wirtschaftlichkeit des Projekts nicht um.
Im Schadenfall entscheidet sich, was die Police wert ist: Es hängt von der Deckungsstruktur, der Selbstbeteiligung und der Dokumentation ab. Diese stellen wir vor Vertragsabschluss ein – wir erklären sie nicht erst nach dem Schaden.
Für den Bauunternehmer leistet CAR/EAR gleich drei Dinge: Markteintritt (Erfüllung der Ausschreibungs- und Auftraggeber-Anforderungen), Bilanzschutz (der Schaden am unfertigen Werk soll nicht das Ergebnis des Unternehmens schmälern) und Ordnung in der Kette (Streitigkeiten aus der gemeinsamen Arbeit mit Subunternehmern bleiben in einem handhabbaren Rahmen). Wer jährlich mehrere Vorhaben abwickelt, für den vereinfacht der Jahres-Rahmenvertrag auch die Verwaltung: keine neue Police pro Auftrag nötig, die Deckung folgt dem gemeldeten Bestand.
Für den Bauherrn schützt die Bauleistungsversicherung das eigene Geld: Hinter der Anzahlung, den Teilrechnungen und dem bereits verbauten Wert soll eine Sachdeckung stehen – auch dann, wenn der Schaden nicht vom Bauunternehmer verursacht wurde. Vor der Zahlungsunfähigkeit des Bauunternehmers schützt hingegen nicht die Bauleistungsversicherung, sondern eine Erfüllungsgarantie – beide zusammen ergeben das vollständige Bild. Zugleich ist sie ein Kontrollinstrument: Wer weiß, was er auf der Police des Bauunternehmers einfordern soll, steht später nicht vor bösen Überraschungen. Dafür gibt es den Artikel zur Bauherrenkontrolle und die Checkliste zum Abhaken.
Weil CAR/EAR kein Produkt von der Stange ist. Für dasselbe Projekt legen zwei Versicherer Angebote mit deutlich unterschiedlichen Sektionslimits, Erweiterungen und Selbstbeteiligungen vor – und der Unterschied zeigt sich meist nicht in der Prämie, sondern im Schadenfall. Als unabhängiger Makler hole ich die Angebote mehrerer Versicherer ein und stelle sie in einer übersichtlichen Tabelle nebeneinander; unsere Vergleichstabelle zeige ich im Wissensportal offen. Für die Beratung berechne ich keine Gebühr – die Vermittlungsvergütung zahlt der Versicherer, und die Entscheidung liegt in jedem Fall bei Ihnen.
Prämienzahlen finden Sie hier nicht – verantwortungsvoll ließen sie sich auch nicht nennen, denn die Prämie ist projektabhängig. Was sich zu wissen lohnt: Die Prämie wird typischerweise durch den Projektwert, den technischen Inhalt, die Laufzeit, die gewählten Erweiterungen, die Selbstbeteiligung und die Schadenvorgeschichte bestimmt. An einem Teil davon lässt sich – und lohnt es sich – bewusst zu arbeiten: Genau das ist das Feld des Wettbewerbs unter den Versicherern und einer guten Deckungsgestaltung. Die Details: Bedarfsermittlung und Deckungsstruktur, die Falle des günstigen Angebots.
Als unabhängiger Makler konkurrieren die Versicherer um Sie – nicht umgekehrt. Für die Beratung berechne ich keine Gebühr – die Vermittlungsvergütung zahlt der Versicherer, sie ist Teil der Versicherungsprämie.