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Die Projekt-Konsultation: was mitbringen?

Die 20-minütige Projekt-Konsultation ist kein Verkaufsgespräch, sondern Arbeit: Am Ende muss klar sein, welche Deckungsstruktur zum Projekt passt und was der nächste Schritt ist. Ob daraus wirklich 20 Minuten werden und nicht drei Runden E-Mail-Verkehr, hängt davon ab, was beim Gespräch zur Hand ist. Genau das zeigt dieser Artikel.

Kurz gefasst:
  • Die Konsultation ist kostenlos und unverbindlich – am Ende entscheiden Sie, ob Sie weitergehen.
  • Die nützliche Grundausstattung: die wichtigsten Projektdaten + die Versicherungspunkte des Vertragsentwurfs + die Fristen.
  • Für alle vor einer Ausschreibung: die versicherungsrelevanten Seiten der Ausschreibungsunterlagen sind das wichtigste Dokument.
  • „Vorbereiten" muss man sich nicht – aber mit fertigen Daten kommen wir in derselben Zeit weiter.

Was frage ich mit Sicherheit?

Die erste Runde ist immer dieselbe: was gebaut wird (technischer Inhalt, technologische Elemente – daraus ergibt sich die CAR/EAR-Einordnung), in welchem Wert (der volle Herstellungswert: Artikel zur Versicherungssumme), wo (Umgebung: Nachbarn, laufender Betrieb, Gewässer), von wann bis wann (Terminplan, Gewährleistungszeitraum) und mit wem (Generalunternehmer, Subunternehmerkette, Planer). Diese fünf Fragen ergeben das Grundgerüst der Deckungsstruktur.

Was lohnt es sich mitzubringen?

Nichts Formelles ist nötig – aber was vieles beschleunigt: die Versicherungspunkte des Werkvertrags bzw. -entwurfs (Klausel-Artikel), bei einer Ausschreibung die betreffenden Seiten der Unterlagen (Ausschreibungs-Artikel), die Daten bestehender Deckungen (Rahmenvertrag, Haftpflichtversicherung – damit nichts doppelt läuft) und die Fristen: wann eine Bestätigung nötig ist, wann der Baubeginn ist. Der vollständige Fragenkatalog lässt sich vorab ausfüllen: Vorlage Projekt-Datenblatt – wobei ich betone: Auch ohne das können wir uns zusammensetzen.

Was passiert in den 20 Minuten?

Anhand der Daten zeichnen wir das Risikobild, ich markiere die nötigen Deckungselemente und die offenen Fragen (typischerweise: Altbestand, Maschinen, Gewährleistungs-Deckung), und wir klären den Weg: Projekt-Police oder Rahmenvertrag, in welchem Zeitrahmen, mit welchem Bestätigungsbedarf. Am Ende sehen Sie genau, was folgen würde – und entscheiden frei, ob Sie es wünschen. Ich ermittle den Bedarf, informiere über die Möglichkeiten – die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Und danach?

Geben Sie grünes Licht, folgt die Angebotseinholung: mehrere Versichererangebote in einer übersichtlichen Tabelle – die weiteren Schritte finden Sie auf der Seite Wie funktioniert's? und im Artikel zur Bedarfsanalyse. Einen Termin finden Sie im eingebetteten Kalender: Terminbuchung – vor einer Ausschreibungsfrist lohnt es sich, möglichst früh dran zu sein, da die Ausstellung der Versicherungsbestätigung etwas Vorlaufzeit braucht.

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Dieser Artikel ist rein informativ, enthält allgemeine Informationen und stellt kein Angebot und keine Versicherungs- oder Rechtsberatung dar. Die konkreten Deckungen werden durch die jeweils geltenden Vertragsbedingungen der Versicherer bestimmt; die Sektionsstruktur und der Umfang der Erweiterungen unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer.

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