Wissen · Ablauf & Entscheidung

Wann sollten Sie einen Makler einbeziehen?

Eine ehrliche Frage verdient eine ehrliche Antwort: Nicht jede Versicherungsangelegenheit braucht einen Makler. Eine einfache, wiederkehrende Angelegenheit kann ein Unternehmen auch selbst gut bewältigen. Der Makler bringt dort am meisten, wo der Einsatz oder die Komplexität steigt – und die Welt von Bau- und Montageversicherung ist voll von solchen Situationen. Hier ist die Landkarte: wann es sich lohnt, einen Makler einzubeziehen, und was Sie dafür bekommen.

Kurz gefasst:
  • Typische Makler-Situationen: erster CAR-Vertragsabschluss, Ausschreibungsanforderung, komplexes Projekt, strittiger Schadenfall, Ordnung des Portfolios.
  • Der Makler ist der Beauftragte des Kunden – nicht Vertreter eines Versicherers.
  • Die Beratung ist kostenlos: Die Vermittlungsvergütung zahlt der Versicherer.
  • Die Entscheidung bleibt bei jedem Schritt beim Kunden.

Die typischen Situationen

Erster Projekt-Vertragsabschluss: Wo noch keine Routine besteht, sind Fehler bei der Deckungsgestaltung am teuersten – hier bringt die Bedarfsanalyse am meisten. Ausschreibung oder Anforderung des Auftraggebers: Fristgerecht und mit genauem Inhalt werden Deckung und Versicherungsbestätigung benötigt – bei deutschen Anforderungen mit einer sprachlichen Ebene: ausländischer Auftraggeber. Komplexes Projekt: Altbestand, tiefe Kette, gemischter CAR/EAR-Inhalt, Konsortium. Strittiger Schadenfall: wo die Sache ins Stocken geraten ist oder die Standpunkte aufeinanderprallen: Artikel zur Unterstützung durch den Makler. Ordnung des Portfolios: wenn die gesamte Deckung des Unternehmens einmal in Ordnung gebracht werden muss: Portfolio-Artikel.

Was macht der Makler – und was nicht?

Was er tut: den Bedarf ermitteln, konkurrierende Angebote mehrerer Versicherer einholen, die Unterschiede verständlich machen, die Verwaltung übernehmen (Vertragsabschluss, Weiterleitung der gemeldeten Änderungen, Bestätigungen) und dem Kunden in ins Stocken geratenen Fällen helfen, soweit er kann. Was er nicht tut: nicht an Stelle des Kunden entscheiden, kein Ergebnis versprechen und den Schaden nicht an Stelle des Versicherers „erledigen“ – ein regulärer Schadenfall läuft über die Schadenhotline bzw. das Online-Portal des Versicherers. Die Klarheit der Rollenverteilung ist die Grundlage des Vertrauens: Ich ermittle den Bedarf, informiere über die Möglichkeiten – die Entscheidung liegt beim Kunden.

Was kostet es?

Für den Kunden ist es kostenlos: Die Vermittlungsvergütung zahlt der Versicherer – das ist die übliche Marktpraxis, und wir sprechen offen darüber. Die praktische Folge: Die Einbindung eines Maklers ist keine Kostenfrage, sondern eine Frage von Zeit und Qualität – Sie müssen abwägen, wie viel Ihnen eine im Wettbewerb eingeholte, maßgeschneiderte Deckung und die abgenommene Verwaltung wert sind.

Wie beginnt es?

Mit einem 20-minütigen Gespräch: der Ablauf der Konsultation. Bringen Sie die wichtigsten Projektdaten mit – oder einfach nur Ihre Fragen: Aus beidem wird ein brauchbarer nächster Schritt. Einen Termin im Kalender: Terminbuchung; wer sich vorab informieren möchte, findet dort die 80 Artikel der Wissensdatenbank und den 2-minütigen Selbsttest.

Eine Frage zugeschnitten auf Ihr eigenes Projekt? Buchen Sie eine kostenlose 20-minütige Projekt-Konsultation →

Dieser Artikel ist rein informativ, enthält allgemeine Informationen und stellt kein Angebot und keine Versicherungs- oder Rechtsberatung dar. Die konkreten Deckungen werden durch die jeweils geltenden Vertragsbedingungen der Versicherer bestimmt; die Sektionsstruktur und der Umfang der Erweiterungen unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer.

Verwandte Artikel

Fordern Sie ein Angebot an – der erste Schritt dauert 20 Minuten.

Als unabhängiger Makler konkurrieren die Versicherer um Sie – nicht umgekehrt. Für die Beratung berechne ich keine Gebühr – die Vermittlungsvergütung zahlt der Versicherer, sie ist Teil der Versicherungsprämie.

Termin buchen